„Was kostet eine App?“ ist wie die Frage „Was kostet ein Haus?“. Es kommt darauf an, was die App leisten muss: nur Informationen anzeigen oder Termine buchen, Zahlungen annehmen, Mitteilungen senden und sich mit anderen Systemen verbinden. Dieser Ratgeber nennt Richtpreise für die Entwicklung in Bosnien und erklärt, was sie nach oben oder unten treibt.
Kurze Antwort
Richtwerte bei Entwicklung in Bosnien: einfache Business-App (Katalog, Kontakt, Terminbuchung) 3.000–7.500 €; mittlere App (Benutzerkonten, Zahlung, Admin-Bereich, Mitteilungen) 7.500–20.000 €; komplexe Systeme über 20.000 €. Dazu kommen Store-Gebühren und jährliche Wartung von etwa 15–20 % der Entwicklungskosten.
Drei Stufen von Apps und ihre Preise
| Art der App | Beispiele | Richtpreis |
|---|---|---|
| Einfach | Leistungskatalog, Preisliste, Kontakt, Terminbuchung ohne Zahlung | 3.000–7.500 € |
| Mittel | Benutzerkonten, Treuekarte, Online-Zahlung, Push-Mitteilungen, Admin-Bereich | 7.500–20.000 € |
| Komplex | Lieferung mit Tracking, mehrere Benutzerrollen, Anbindung an Buchhaltung oder ERP | ab 20.000 € |
Die Spannen gelten für individuelle Entwicklung durch einen selbstständigen Entwickler oder ein kleines Team in Bosnien. Agenturen in Deutschland verlangen für dieselbe App meist das 2- bis 4-Fache — ein Grund, warum Unternehmen die Entwicklung nach Bosnien auslagern.
Was den Preis erhöht
- Benutzerkonten und Login — Registrierung, Passwort-Reset, Profile und Datensicherheit.
- Online-Zahlung — Anbindung an Bank oder Kartenanbieter samt Rückerstattungen.
- Admin-Bereich — hier verwalten Sie oder Ihr Team Termine, Preise und Kunden. Ohne ihn ist die App nicht nutzbar, und oft ist er aufwendiger als die App selbst.
- Schnittstellen — Kassensystem, Buchhaltungssoftware, bestehendes Buchungssystem.
- Offline-Betrieb und Datensynchronisation.
Kosten, die oft vergessen werden
- Apple Developer Program — 99 USD pro Jahr für die Veröffentlichung im App Store.
- Google Play — einmalig 25 USD.
- Server und Datenbank — für kleinere Apps meist 10–50 € im Monat.
- Wartung — Apple und Google bringen jedes Jahr neue Systemversionen heraus, die App muss mitziehen. Planen Sie etwa 15–20 % der Entwicklungskosten pro Jahr ein.
Wie Sie Kosten senken, ohne an Qualität zu verlieren
- Mit einer ersten Version (MVP) starten — nur die Funktionen, ohne die die App keinen Sinn ergibt. Der Rest folgt, wenn Sie sehen, was Kunden wirklich nutzen.
- Eine Codebasis für iOS und Android statt zwei getrennter Apps.
- Klare Spezifikation — eine Liste der Bildschirme und was auf jedem passiert. Jede Unklarheit wird später zu Mehrkosten.
- Bestehendes nutzen — für Zahlung, Karten und Mitteilungen gibt es bewährte Lösungen, die nicht neu gebaut werden.
Reicht für den Anfang ein Terminsystem, lesen Sie den Ratgeber zur Online-Terminbuchung. Für interne Werkzeuge ohne App Store: Individualsoftware oder Standardsoftware.
Möchten Sie wissen, was Ihre App kosten würde?
Beschreiben Sie in ein paar Sätzen, was die App können soll und für wen. Sie erhalten einen Richtpreis, einen Zeitrahmen und einen Vorschlag für die erste Version.
Engimotive · Veröffentlicht 1. November 2026